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Wie ChargeSpy Ladestopps entlang einer Route auswählt

Routen13.08.2026

Auf einer längeren Fahrt ist selten die nächstgelegene Ladestation die richtige. Es zählt, wie weit die Restreichweite noch trägt, wie schnell die Säule lädt, ob sie gerade frei ist und wie viel Umweg sie kostet. Diese vier Größen ziehen in unterschiedliche Richtungen, und der Routenplaner wägt sie gegeneinander ab, statt den ersten Treffer am Weg zu nehmen.

Warum der Planer spät hält

Nach einer Säule gesucht wird erst, wenn der Akku ein Fenster zwischen etwa 50 und 92 Prozent der nutzbaren Reichweite erreicht hat. Ein später Halt spart auf der Gesamtstrecke meist einen kompletten Stopp, und er trifft den Bereich der Ladekurve, in dem das Auto noch viel Leistung aufnimmt. Wer zu früh anhält, lädt langsamer und hält dafür öfter.

Der Korridor um die Strecke

Berücksichtigt werden Stationen in einem Korridor von vier Kilometern um die Route; findet sich dort nichts Passendes, erweitert die Suche auf acht. Ein Schnelllader zwanzig Kilometer abseits bringt rechnerisch selten einen Vorteil, weil die Zufahrt in beide Richtungen zu fahren ist und die Zeitersparnis beim Laden dabei aufgezehrt wird.

Belegung zählt mehr als Leistung

Für viele Länder liefern die nationalen Datenquellen die aktuelle Belegung mit. Eine besetzte Säule mit 150 Kilowatt schneidet in der Rechnung schlechter ab als eine freie mit 75, denn Wartezeit lässt sich nicht laden. Stationen, für die mehrere Fahrer eine Störung gemeldet haben, kommen als Ladestopp gar nicht in Betracht.

Der Planer steht ohne Konto zur Verfügung. Start, Ziel und die Eckdaten des Fahrzeugs genügen.

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