Ad-hoc-Preise verstehen: warum dieselbe kWh mal 40 und mal 80 Cent kostet
Wer ohne Vertrag und ohne Ladekarte lädt, zahlt den Ad-hoc-Tarif: anhalten, mit Karte oder App bezahlen, laden. Weil ihn alle Fahrer gleichermaßen bekommen, ist er der einzige Preis, der sich vergleichen lässt. Vertragstarife hängen davon ab, bei wem man Kunde ist.
Wie weit die Preise auseinanderliegen
Für Österreich veröffentlichen die Betreiber ihre Ad-hoc-Tarife. Die Auswertung dieser Daten ergibt einen mittleren Preis von rund 59 Cent je Kilowattstunde, und acht von zehn Stationen liegen zwischen etwa 44 und 75 Cent. Auf 100 Kilometer gerechnet sind das je nach Säule mehrere Euro Unterschied, bei identischer Energiemenge.
Gründe für die Unterschiede
Ein Teil erklärt sich über die Ladeleistung, denn Schnellladen ist teurer als eine Wechselstromsäule mit 11 oder 22 Kilowatt. Dazu kommt der Standort: an der Autobahn und in der Innenstadt wird mehr verlangt als auf einem Supermarktparkplatz. Manche Betreiber rechnen zusätzlich die Standzeit ab oder erheben eine Startgebühr, sodass der Preis je Kilowattstunde allein noch nicht die Endsumme ergibt.
Was sich vom Vergleichen erwarten lässt
Ein Umweg allein wegen des Tarifs lohnt sich selten, weil die zusätzliche Fahrt die Ersparnis meist aufzehrt. Nützlicher ist es, den Preis bei den Stopps mitzudenken, die ohnehin anstehen. Die Routenplanung tut das, sobald für eine Station ein Tarif vorliegt.
Die aktuellen Zahlen für Österreich, samt Verteilung und Vergleich nach Betreiber, stehen auf der Preisseite und werden täglich neu gerechnet.
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